Menu
Home Konzept Skulpturen Team Presse Veranstaltungen Kontakt

Auftakt Aus drei Meter hohen Großbuchstaben ist der Schriftzug NATUR als Holzskulptur auf der Anhöhe der Kleinebene in Oppenau im Juli 2022 errichtet worden. Die rund 14 Meter lange Skulptur im Nordschwarzwald bildet den Auftakt für das groß angelegte NATUR-Projekt, das weitere Standorte im Schwarzwald und auch eine größere Ausführung mit 14 Metern Höhe vorsieht. Im April wurde bereits als erster Buchstabe das A mit 12cm-Balken aus Douglasienholz realisiert. Anläßlich der Auftaktausstellung „Wo NATUR draufsteht, ist auch Natur drin“ wurde er bis zum Sommer temporär vor dem Oppenauer „Schlössle“ präsentiert. Die weiteren Buchstaben wurden in Tanne, Lärche, Eiche und Kastanie umgesetzt.

NATUR - Gruppenbild mit Komzet Bau
Es ist vollbracht – das AZUBI team vom Komzept Bau Bühl hat im Juli 2022 die erste NATUR Skulptur auf der Kleinebene errichtet.

Kunst und (Holz-)Innovation Diese erste Skulptur ist insofern besonders, als hier erstmals die innovative computergestützte Bauweise erprobt und umgesetzt wird. Von der Auswahl der heimischen Hölzer mit jeweils eigenem Charakter über die Erprobung der formschlüssigen Verbindung, bei der die einzelnen Teile wie bei einem Puzzle ineinander greifen, bis hin zur Entwicklung einer natürlichen Farbe und der „Programmierung“ des Verfallsprozesses verbindet das Projekt handwerkliches Know-how mit aktueller Forschung. Das Konzept wurde von Tim Otto Roth in Zusammenarbeit mit den Tragwerksplanern Prof. Asko Fromm und Johannes Kuhnen entwickelt und von den Holztechnikern Stephan Hielscher und Florian Braun vom Komzet Bau Bühl weiter fortentwickelt und umgesetzt.

NATUR Innenansicht
Schwerkraft und Verschränkung: Impression der Innenkonstruktion des Buchstaben A aus Douglasienholz

Schwarzwald pur Jeder der fünf Holzbuchstaben ist aus einer anderen Holzart hergestellt: Lärche, Douglasie, Eiche, Kastanie und Weißtanne. Zum Einsatz kommt Stammholz aus den Wäldern der Stadt Oppenau, der waldreichsten Gemeinde der Ortenau, welches in den Renchtäler Sägewerken Wilhelm Müller und Renchtalholz weiterverarbeitet wurde. Selbst das weiße Schwerspatpigment, das für die Sichtbarkeit der Buchstabenfront in der Ferne sorgt, stammt aus der Grube Clara von Sachtleben Bergbau im Nachbartal. Die ersten fünf Buchstaben angewendet. Rund 7.5 Kubikmeter Holz bzw. 442 einzelne Balken werden verbaut. Die einzelnen Buchstaben wiegen je nach Ausführung und Holzart zwischen 650-1150 kg.

Ausblick Mit NATUR plant Tim Otto Roth ein Projekt, das den Schwarzwald als Kulturregion verbindet. Das gelingt, wenn der Schriftzug zum wiedererkennbaren Zeichen für die Region wird. Dazu sollen an verschiedenen Orten in der Region weitere dieser 3 Meter hohen Satellitenskulpturen aus jeweils typischen lokalen Hölzern entstehen.

Kleinebene
Fernskulptur: Blick von mehreren hunderte Metern Entfernung auf die letzten Streicharbeiten.

Die erste NATUR Skulptur wird realisiert Dank der nachhaltigen Unterstützung von:

Regionalstiftung Stadt Oppenau Komzet Bau Bühl