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von Miriam Seidler (11. Jun 2022)
Heute waren wir bei Thomas Müller in Ramsbach zum Sägen des Holzes für die erste NATUR-Skulptur.

In der Gattersäge von Thomas Müller in Oppenau-Ramsbach wurde das Holz aus den umliegenden Wäldern für die verbleibenden vier Buchstaben der NATUR-Skulptur geschnitten: Kastanie, Tanne, Lärche und Eiche. Es ist faszinierend wie schnell ein mächtiger Baumstamm in gleichmäßige Balken und Latten gesägt ist. Das Surren des Sägegatters und polternde Baumstämme machen das Ganze auch zu einem klanglichen und taktilen Erlebnis!


In der Gattersäge gabe es aber auch Überraschungen für das NATUR-Team: Die Kastanienstämme waren leider nicht so ergiebig wie erhofft. Später Frost kann gerade Kastanienbäumen ganz schön zusetzen. Gefrierendes Wasser sprengt das Holz zwischen den Jahresringen derart auf, dass diese nicht mehr verbunden sind. Solche Risse, die vorab schwer einzuschätzen sind, ziehen sich dann entlang der Maserung durch die Balken. Auch Teile unserer Kastanienstämme waren betroffen und so war die Ausbeute nicht so groß wie erhofft. Nun stellt sich die Frage, ob wir die Holzzuordnung nicht noch einmal ändern sollen und den Buchstaben, mit dem geringsten Holzbedarf aus Kastanie fertigen sollen. 

Das Nadelholz befindet sich nun in der Trockenkammer, bevor es dann zum Abbund ans Komzet Bau in Bühl geht. Der Countdown für Ende Juli läuft!
 

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